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Blinde sehen die Erlebniswelt

Blind

Es ist weltweit längst kein Geheimnis mehr, dass Blinde durchaus in der Lage sind, eine Erlebniswelt zu sehen. Dabei spielt die Ursache einer Blindheit keine Rolle. Sie entwickeln trotz Erblindung parasensorische Fähigkeiten, besonders in dem Erkennen von Auren. Erprobungskurse haben in den Vereinigten Staaten und in Russland zu einschlägigen Erfolgen geführt. Diese Fähigkeiten der Blinden, auch ohne Augen sehen zu können, sind nicht unbedingt besondere Faktoren, ganz im Gegenteil, es wird in ihnen eine ganz normale sensitive, verborgene und ungenutzte Handlung ersehen. Hochkonzentriert entwickeln Blinde ihre eigene Erlebniswelt, die nicht nur spannend, sondern auch realistisch ist.

Blindenkurs in Buffalo(USA)

In Blindenkursen lernen die Blinden die Grundlage der Tiefenentspannung. Es wird ihnen mitgeteilt, dass auch sie über ungenutzte Fähigkeiten verfügen, die bei innerer Ruhe aktiviert werden. Die Bemerkung „außersinnliche Wahrnehmung(ASW) wird dabei bewusst nicht erwähnt, um innere Widerstände zu vermeiden. Der Kursleiter sieht die innere Entspannung und setzt das Sehen mit den Handflächen fort. Dazu werden schwarze, weiße und farbige Papiere gereicht, die jene Blinden nicht berühren dürfen. Weiterhin werden Fotografien vorgeführt. Nun sollen die Blinden spüren, ob die abgebildeten Personen weiblicher oder männlicher Art sind. Es haben sich bisher erstaunlich viele Erfolgsquoten angesammelt. Viele Blinde sehen also die Energiefelder ihrer Umgebung und können sie überraschend positiv bewerten. Viele erblindete Menschen erraten vielleicht in den ersten Kursstunden, dann jedoch wird es immer mehr zu einem sicheren Erspüren.

Was Blinde sehen können

Blinde Menschen können mit den Augen nicht mehr sehen, aber sie sehen das Energiefeld ihrer Hände beim Arbeiten beispielsweise. Sie sehen Bilder und Schatten, können ihre Körper erspüren und was sich in ihrem unmittelbaren Umfeld abspielt. Der Blinde weiß mehr oder weniger, wo sich in seinem Zimmer bestimmte Gegenstände befinden. Es ist schon wie ein kleines oder so gar großes Wunder, wenn Blinde die Konturen von Möbeln, Geräten, Haushaltsgeräten oder Teller und Tassen erkennen. Dermo-optisch ist es kaum erklärbar und doch ist es da. Ein Teilnehmer des Buffalo-Blindenkursus erzählte, dass er nach vielen Blindenkursen lernte, Hindernisse auf der Straße aus der Stirn heraus zu sehen. Er ging mit seinem Blindenstock über die Straßen, entlang an den Läden und Schaufenstern und spürte das „Grün“ in seinen Händen, was ein dickes Gefühl auslöste.

Die psychologische Wirkung des Blindenkurses

Es ist ein ganz besonderer positiver Effekt des neugewonnenen Sinnesvermögens. Die psychologische Wirkung lagert sich am Gewinnen des Selbstvertrauens aus. Was ihnen anatomisch fehlt, wird durch das Sehen des Energiefeldes ausgeglichen. Die Intensität des Erkennens von Konturen und Strukturen versetzte die Blinden in ein nahezu erlebnisreiches und freudiges Ereignis. Sie hadern nicht länger mit dieser Erkrankung, sondern haben an Persönlichkeit dazugewonnen. Der Verlust der Sehkraft, der an den Wurzeln des Seins nagte, wurde durch die Blindenkurse in ein völlig neues Gefühl des Sehens umgewandelt. Es ist eine andere Art zu sehen, die jedoch sehr bewusst, real und entspannt ist. Es entstanden höhere Sensitivitäten für die Emotionen und Gefühle. Es eröffnete sich eine neue Welt mit starker Affinität.