Archiv der Kategorie: Medizin

Das Minilabor für einfache Blutests

Bluplasma

Es wird Zeit zum Handeln, denn jährlich sterben über 8 Millionen Menschen auf unserem Planet an Krebs. Die meisten Krebspatienten kommen aus Südamerika, Asien und Afrika. Es ist nicht verwunderlich, bedenkt man, dass gerade auf diesen Kontinenten die medizinische Fachrichtung nicht auf dem modernsten Stand und die medizinische Infrastruktur sehr labil ist. Es fehlt an geschultem Personal und ebenso an Technik.

Da wäre ein kleines, aber handliches Minilabor, das leicht zu transportieren und mit einfacher Bedienungsanleitung beherrschbar ist, die kostengünstige Alternative. Die Blutproben werden auf dem Biomarker getestet, um so schnell feststellen zu können, ob der Patient an Krebs leidet. Die Teststreifen analysieren in einer knappen viertel Stunde die Blutproben. Die Blutproben brauchen mittels des kleinen Minilabors nicht mehr präpariert werden. Das Blut wird als ganzheitliche Basis geprüft. Der Zeitfaktor, der zuvor vorgesehen war, um ein Ergebnis zu erlangen, entfällt. Die Ergebnisse werden sofort am Ort ausgewertet.

In diesem Labor-Set ist ebenso ein tragbarer Computer enthalten, der die Ergebnisse sofort analysiert. Ist der Test positiv, wird der Patient umgehend zu einem Arzt weitergeleitet oder der Arzt kommt, besonders in Entwicklungsländern, zum Patienten. Hier werden dann weitere Tests vorgenommen. Das ist eine unglaubliche Lösung des allgemeinen Problems in den medizinisch schwach ausgebildeten Ländern. Und das Ganze ist nicht größer als ein Laptop, der in jede größere Handtasche passt. Der Erfinder des Minilabors, Dr. Nunu Reis, hat mit dieser Idee einen grandiosen Fortschritt in der Früherkennung von Krebs geleistet. Die Möglichkeit einer Heilung im Frühstadium von Krebs kann somit effizient verbessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das Minilabor schnellstmöglich in den Entwicklungsländern und darüber hinaus in Einsatz gerät.

Brustkrebs schneller erkennen

Krebs

Der Schock sitzt tief: Diagnose Brustkrebs. Doch ist die Röntgenuntersuchung wirklich so zuverlässig gewesen? Gelegentlich kommt es vor, dass durch die Röntgenuntersuchung der Brustkrebs nicht an jeder Stelle erkannt werden kann. Eine oder weitere Felder konnten nicht richtig durchleuchtet werden. Damit ist nun bald Schluss.

In den USA, in Florida, haben Forscher an der International University ein neues Laserverfahren entwickelt. So soll in Zukunft der Brustkrebs bei Frauen schneller erkannt werden. Dieses neue Verfahren soll so günstig und auch portabel sein, dass der Besuch im Krankenhaus zukunftsnah entfallen wird. Hausärzte können diese Untersuchung nun selber in die Hand nehmen und schnell entscheiden, in welchem Stadium sich diese Krankheit befindet. Damit kann sehr viel eher geholfen werden als zuvor. Das ist eine Entlastung sowohl für den Patienten als auch für die Krankenkassen. In der häuslichen Arztpraxis ist diese Untersuchung dann auch vertrauter und der Weg zur Feststellung eines Tumors an der Brust nicht so schwer.

Die neue Lasertechnologie löst damit zwei Probleme gleichzeitig. Die Untersuchung wird beschleunigt und sehr viel Stress abgebaut. Hinzu kommt, dass die Gefahr einer ionisierenden Röntgenstrahlung durch die Kombination mit einem ladungsgekoppelten Gerät ausgeblendet wird. Ein neuer Scan-Kopf wird individuell an die Brustform der Frau angepasst. Lichtfasern teilen das Laserlicht und können somit aus unterschiedlichen Richtungen die Brust durchleuchten. Am unteren Ende befindet sich das Licht, das von 165 Detektoren aufgefangen wird. Das ladungsgekoppelte Gerät fängt die Infrarotstrahlen auf und analysiert den Vorgang auf das Hämoglobin. Brustkrebs kann anhand von Hämoglobin nachgewiesen werden. Es sind dann Störungen im Blutfluss vorhanden, was auf den Tumor hinweist. Im Gegensatz zur bisherigen Mammographie werden Lücken geschlossen, die des Öfteren nicht 100% einen Brustkrebs identifizieren konnte.

Erleichterung für HIV-Patienten

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Bisher war der HIV-Virus einem Todesurteil gleich. Auch wenn die Wissenschaft erfolgreiche Fortschritte in der Bekämpfung des HIV-Virus gemacht hatte, ist es auch heute noch notwendig, zu bestimmten Tageszeiten Medikamente einzunehmen. Studien haben gezeigt, dass es in naher Zukunft vorbei sei mit der Einnahme von antiretroviralen Medikamenten. Erleichterung für HIV-Patienten durch eine einzige monatliche Spritze. Bei der Injektion einer Spritze handelt es sich um Wirkstoffe, die in den unterschiedlichsten Bereichen den HIV-Virus angreifen.
Bisher versuchte man die HIV-Injektionen mit drei flexiblen Medikamenten zu bekämpfen. Die neue HIV-Therapie basierte nun auf einer Studie von ca. 96 Wochen, in der bewiesen wurde, dass die monatliche Spritze genauso effektiv ist wie die drei bisherigen Medikamente. Diese HIV-Therapie ist eine Entlastung für alle Beteiligten. Auch wenn es kein Wundermittel ist, das den HIV-Virus vollkommen beseitigen würde, ist es eine hohe Erleichterung für die Seele und den Körper der Patienten.
HIV Symptme

Abb. HIV Symptme

Das Pharma-Unternehmen Janssen entwickelte den Wirkstoff Rilpivirin, das ViiV Healthcare forschte mit dem neu entwickelten Cabotegravir. Bei einer zweiten Studie nahmen über 300 Probanden teil. Sie wurden in drei Gruppen unterteilt. Die Spritze in Gruppe 1 wurde alle 8 Wochen verabreicht, die Probanden in Gruppe 2 wurden monatlich versorgt und in der dritten Gruppe erhielten die HIV-Patienten weiterhin ihre drei Medikamente. Der Schwellenwert von 50 Kopien genetischen Materials des HIV-Virus/Millimeter Blut durfte nicht übergangen werden. Die erste Resonanz war nach 32 Wochen sehr deutlich zu erkennen. Die Gruppe 2, die ihre monatlichen Spritzen bekamen, waren die eindeutigen Gewinner. Würde sich diese Studie weiterhin behaupten und durch neue Studien bestätigen, wäre das ein grandioser Fortschritt in der Bekämpfung des HIV-Virus. Die Lebensqualität der HIV-Patienten würde sich enorm verbessern.