Monatsarchiv: August 2015

Brustkrebs schneller erkennen

Krebs

Der Schock sitzt tief: Diagnose Brustkrebs. Doch ist die Röntgenuntersuchung wirklich so zuverlässig gewesen? Gelegentlich kommt es vor, dass durch die Röntgenuntersuchung der Brustkrebs nicht an jeder Stelle erkannt werden kann. Eine oder weitere Felder konnten nicht richtig durchleuchtet werden. Damit ist nun bald Schluss.

In den USA, in Florida, haben Forscher an der International University ein neues Laserverfahren entwickelt. So soll in Zukunft der Brustkrebs bei Frauen schneller erkannt werden. Dieses neue Verfahren soll so günstig und auch portabel sein, dass der Besuch im Krankenhaus zukunftsnah entfallen wird. Hausärzte können diese Untersuchung nun selber in die Hand nehmen und schnell entscheiden, in welchem Stadium sich diese Krankheit befindet. Damit kann sehr viel eher geholfen werden als zuvor. Das ist eine Entlastung sowohl für den Patienten als auch für die Krankenkassen. In der häuslichen Arztpraxis ist diese Untersuchung dann auch vertrauter und der Weg zur Feststellung eines Tumors an der Brust nicht so schwer.

Die neue Lasertechnologie löst damit zwei Probleme gleichzeitig. Die Untersuchung wird beschleunigt und sehr viel Stress abgebaut. Hinzu kommt, dass die Gefahr einer ionisierenden Röntgenstrahlung durch die Kombination mit einem ladungsgekoppelten Gerät ausgeblendet wird. Ein neuer Scan-Kopf wird individuell an die Brustform der Frau angepasst. Lichtfasern teilen das Laserlicht und können somit aus unterschiedlichen Richtungen die Brust durchleuchten. Am unteren Ende befindet sich das Licht, das von 165 Detektoren aufgefangen wird. Das ladungsgekoppelte Gerät fängt die Infrarotstrahlen auf und analysiert den Vorgang auf das Hämoglobin. Brustkrebs kann anhand von Hämoglobin nachgewiesen werden. Es sind dann Störungen im Blutfluss vorhanden, was auf den Tumor hinweist. Im Gegensatz zur bisherigen Mammographie werden Lücken geschlossen, die des Öfteren nicht 100% einen Brustkrebs identifizieren konnte.